Virtyou schließt Vertrag mit der Universität Utrecht
Am Donnerstag, den 17. Februar 2011, setzte virtyou-CEO Rolf Amann seine Unterschrift unter einen Vertrag mit der Universität Utrecht. Für zunächst zwei Jahre wird das von dem Berliner Unternehmen betriebene virtyou MainGrid die Heimat von 3 Inseln („SIMs“) sein, auf denen die Hochschule mit dem von ihr verantworteten (und von der Europäischen Gemeinschaft geförderten) Projekt NIFLAR (Networked Interaction in Foreign Language Acquisition and Research) neue Methoden des E-Learning in immersiven virtuellen Umgebungen weiter entwickeln und umfangreichen Praxistests unterziehen wird.
Die Projektleiter auf Hochschulseite, Dr. Kristi Jauregi Ondarra und Ton Koenraad, sind ausgewiesene Spezialisten im Bereich interaktiver computergestützter Sprachvermittlung, waren schon in Second Life und Opensim aktiv und haben sich nun für eine „strategische Allianz“ mit der virtyou GmbH, Deutschlands führendem Opensim-Hoster entschieden.
Auf der Seite von virtyou wird Nick Zwart, unser Project Director für E-Learning, das Projekt verantwortlich leiten – und er wird die Universität Utrecht / NIFLAR neben anderem mit „state-of-the-art“-Sloodle-Applikationen unterstützen, der Adaption des bewährten opensource-E-Learning-Softwarepakets Moodle. Die bestmögliche technische Unterstützung erhält Nick von virtyou-CTO Michael Steinmetz, der sich darauf freut, auf die Bedürfnisse von Bildungseinrichtungen zugeschnittene Speziallösungen zu entwickeln.
Neben der Leitung des Bereichs E-Learning hält Nick Zwart auch die Repräsentanz der virtyou GmbH für die Benelux-Staaten inne – und ist als Opensim-Evangelist besonders in Holland und zunehmend auch international unterwegs. Für das holländische E-Learning-Unternehmen Digischool hat er auf dem virtyou MainGrid bereits Chatterdale konzipiert und eingerichtet, ein virtuelles Sprachlerndorf, das mittlerweile einige öffentliche Aufmerksamkeit nicht nur in Holland aufsich gezogen hat und mit dem er mit guter Aussicht auf Erfolg für die renommierte Comenius-Auszeichnung der deutschen Gesellschaft für Pädagogik und Information nominiert ist, die im Juni 2011 in Berlin verliehen werden wird. Wir drücken die Daumen!
Die Vereinbarung zwischen der Universität Utrecht und der virtyou GmbH zeigt, dass Opensimulator die geeignete Plattform für virtuelles Lernen und Zusammenarbeit ist – besonders jetzt, nachdem so zahlreiche Bildungsinstitutionen Second Life den Rücken gekehrt haben.
Virtyou freut sich auf die neue Zusammenarbeit – und wird seine Bemühungen, virtuelles Lernen zu einem integrierten, nachhaltigen und dabei kosteneffizienten Erlebnis zu machen, weiter verstärken.
It’s that time again! The Virtual Worlds Best Practices in Education is a worldwide fair, held from March 17-19, exclusively in Virtual Worlds, and talking about what the name says!
We (namely Torrid Luna, Marcuse Bloch and our E-Learning Specialist Nick Zwart) will be online most of the day, visiting the different exhibitions and talks around the virtual globes, and providing you with information about our Projects, especially the Chatterdale, NIFLAR and our virtyou Edu-Grid.
Ein kompakter Bericht zur aktuellen Entwicklung des 3D Internet, zum Avatar als Schnittstelle für Kommunikation, Interaktion und Transaktion und zu den Aktivitäten der TÜV NORD Gruppe, die seit 2007 in Zusammenarbeit mit dem BÜRO X Media Lab 3D-Plattformen wie Second Life für den Wissenstransfer auf neuen Wegen nutzt. So werden z.B. bei der Weiterbildung im virtuellen Auditorium hohe Einsparungen realisiert. Dazu gibt es eine Case Study von Linden Lab: work.secondlife.com/de-DE/successstories/case/tuvnord/.
Am 12. November ziehen zwei der Virtyou-Server in ein neues Rechenzentrum um, daher kann es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu Unterbrechungen kommen. Wirbitten das zu entschuldigen.
Ich habe die Datenbankumstellungen genutzt, um unser neues Supportforum in Betrieb zu nehmen.
Ich habe das neulich schon kurz auf Twitter erwähnt, aber hier noch mal ein längerer Bericht:
Es gibt ein neues Forum für Opensim-User, das Opensim-Portal. Aufmerksam geworden bin ich neulich durch den schönen Reisebericht durch unser MainGrid von Dorena Verne, die damals ihre Opensim-Reise auf unserem Grid gestartet hat, und mittlerweile selber ein amtliches Grid betreibt. *wink*
Das Forum und seine User haben einen durchweg guten Eindruck bei mir hinterlassen, besonders durch einen allgemein freundlichen Umgangston und qualitativ hochwertige Beiträge.
Als ich heute auf Ninesim war, um den Aufsteller zu plazieren, der auf das Portal verlinkt, bekam ich sogar Besuch von einem Hypergrid-Besucher der das Forum wie seine Westentasche kennt *gg*. Wir haben einen guten Teil des Nachmittags über Webhosting, M[y|S]SQL und den neusten Klatsch und Trasch aus der Opensim-Szene geredet, es war sehr nett!
Allen, die das Opensim-Portal noch nicht kennen, kann ich einen Besuch oder die Anmeldung nur empfehlen.
Seit gestern ist es offiziell: In Kooperation mit dem Metaversa e.V. bieten wir eine eigene Virtuelle Welt für Jugendliche und Bildungseinrichtungen an, das Cybergrid.
Die Entwicklung des Grids läuft schon eine ganze Weile; wie alles losging, kann man dem Inselblog von Metaversa entnehmen. Es ist faszinierend, was die Jungs und Mädels da auf die Beine stellen! Immerhin sind einige von denen mit mehr als zwei Jahren Teen-SL-Erfahrung schon alte Hasen im Building und Scripting, da macht es richtig Spaß, sich mit denen auszutauschen.
Auf der Produktseite zum EduGrid haben wir die besonderen Subskriptionspreise für Jugend- und Bildungsgruppen veröffentlicht, daher hier nur ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Los geht es bei uns mit einer Viertelsim ab 15€ monatlich, eine Vollregion gibt es für 40€ im Monat. Interessierte können sich an Michael Lange vom Metaversa e.V. (Ziggy Moonflower in Second Life) wenden, oder unser Kontaktformular benutzen.
Ich freue mich auf jeden Fall über die neue Community in unserem MetaGrid und wünsche allen Beteiligten allzeit ausreichend freie Prims auf dem Parcel.
In einer Präsentation der Uni Saarland auf der aktuellen Cebit hat das Team um Professor Philipp Slusallek die Wikipedia-Seite der Stadt Venedig um eine eindrucksvolle dreidimensionale Ansicht des Palazzo Contarini erweitert, die mit einem speziellen Firefox-Plugin direkt abspielbar und ansehbar ist.
Zum Einsatz kam dabei XML3D, das eine direkte Erweiterung von HTML5 darstellt, und zumindest teilweise das Server-based rendering ermöglichen soll (wenn der Client wie z.B. bei mobilen Geräten) nicht die nötige Rechenpower hat, um komplexe Szenen selber zu rendern.
Unterricht in 3-D-Welten ist nicht neu. Universitäten und Sprachschulen bieten schon lange Kurse in Second Life an. Aber Second Life hat einen großen Nachteil: Die Kontrolle liegt allein bei der Betreiberfirma Linden Labs. Nur sie kann das System verändern. Doch jetzt kommt Bewegung in den Markt. Sun entwickelt mit Project Wonderland eine offene 3-D-Umgebung. Und Linden Labs hat mit OpenSim eine freie Version von Second Life veröffentlicht.
Unser informelles Treffen am Donnerstagabend (die Office Hour, wie wir sie zärtlich nennen) muss heute, am 7. Januar leider ausfallen. Wir sind aber bei Fragen jederzeit über unsere Kontaktseite oder auf Google Wave erreichbar.