Ich habe das neulich schon kurz auf Twitter erwähnt, aber hier noch mal ein längerer Bericht:
Es gibt ein neues Forum für Opensim-User, das Opensim-Portal. Aufmerksam geworden bin ich neulich durch den schönen Reisebericht durch unser MainGrid von Dorena Verne, die damals ihre Opensim-Reise auf unserem Grid gestartet hat, und mittlerweile selber ein amtliches Grid betreibt. *wink*
Das Forum und seine User haben einen durchweg guten Eindruck bei mir hinterlassen, besonders durch einen allgemein freundlichen Umgangston und qualitativ hochwertige Beiträge.
Als ich heute auf Ninesim war, um den Aufsteller zu plazieren, der auf das Portal verlinkt, bekam ich sogar Besuch von einem Hypergrid-Besucher der das Forum wie seine Westentasche kennt *gg*. Wir haben einen guten Teil des Nachmittags über Webhosting, M[y|S]SQL und den neusten Klatsch und Trasch aus der Opensim-Szene geredet, es war sehr nett!
Allen, die das Opensim-Portal noch nicht kennen, kann ich einen Besuch oder die Anmeldung nur empfehlen.
Seit gestern ist es offiziell: In Kooperation mit dem Metaversa e.V. bieten wir eine eigene Virtuelle Welt für Jugendliche und Bildungseinrichtungen an, das Cybergrid.
Die Entwicklung des Grids läuft schon eine ganze Weile; wie alles losging, kann man dem Inselblog von Metaversa entnehmen. Es ist faszinierend, was die Jungs und Mädels da auf die Beine stellen! Immerhin sind einige von denen mit mehr als zwei Jahren Teen-SL-Erfahrung schon alte Hasen im Building und Scripting, da macht es richtig Spaß, sich mit denen auszutauschen.
Auf der Produktseite zum EduGrid haben wir die besonderen Subskriptionspreise für Jugend- und Bildungsgruppen veröffentlicht, daher hier nur ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Los geht es bei uns mit einer Viertelsim ab 15€ monatlich, eine Vollregion gibt es für 40€ im Monat. Interessierte können sich an Michael Lange vom Metaversa e.V. (Ziggy Moonflower in Second Life) wenden, oder unser Kontaktformular benutzen.
Ich freue mich auf jeden Fall über die neue Community in unserem MetaGrid und wünsche allen Beteiligten allzeit ausreichend freie Prims auf dem Parcel.
In einer Präsentation der Uni Saarland auf der aktuellen Cebit hat das Team um Professor Philipp Slusallek die Wikipedia-Seite der Stadt Venedig um eine eindrucksvolle dreidimensionale Ansicht des Palazzo Contarini erweitert, die mit einem speziellen Firefox-Plugin direkt abspielbar und ansehbar ist.
Zum Einsatz kam dabei XML3D, das eine direkte Erweiterung von HTML5 darstellt, und zumindest teilweise das Server-based rendering ermöglichen soll (wenn der Client wie z.B. bei mobilen Geräten) nicht die nötige Rechenpower hat, um komplexe Szenen selber zu rendern.
Unterricht in 3-D-Welten ist nicht neu. Universitäten und Sprachschulen bieten schon lange Kurse in Second Life an. Aber Second Life hat einen großen Nachteil: Die Kontrolle liegt allein bei der Betreiberfirma Linden Labs. Nur sie kann das System verändern. Doch jetzt kommt Bewegung in den Markt. Sun entwickelt mit Project Wonderland eine offene 3-D-Umgebung. Und Linden Labs hat mit OpenSim eine freie Version von Second Life veröffentlicht.
Unser informelles Treffen am Donnerstagabend (die Office Hour, wie wir sie zärtlich nennen) muss heute, am 7. Januar leider ausfallen. Wir sind aber bei Fragen jederzeit über unsere Kontaktseite oder auf Google Wave erreichbar.
Um den Austausch mit den virtyou-Bewohnern zu fördern, und Hilfestellung für Opensim-spezifische Fragen zu geben, veranstalten wir nun regelmäßige Office-Hours im MainGrid, jeweils Dienstags ab 11:00 und Donnerstags um 20:00 (CET/German Time). Die Termine (wie auch zukünftige öffentliche Veranstaltungen im MainGrid) sind im ICal-Format und als XML-Feed verfügbar:
Mit dem neuen Kontinent Germany in 3D erhält die deutsche Community in Second Life ein eigenes Forum.
Linden Lab, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life, gibt bekannt, dass deutsche Nutzer im zweiten Quartal des laufenden Jahres in Second Life zusammen insgesamt mehr als 1.300 Jahre verbracht haben. Sie trafen sich dort mit Freunden, kauften ein, tanzten, bildeten sich weiter, lernten die Liebe ihres Lebens kennen und vieles mehr. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass deutsche Nutzer im Schnitt pro Kopf mehr Zeit in Second Life verbrachten, als auf beliebten Social-Networking-Websites wie StudiVZ und MySpace – ein Hinweis darauf, dass deutsche Internet-Nutzer sich eingehender mit Second Life als mit diesen Websites beschäftigen. So verbrachten deutsche Nutzer im Mai zum Beispiel im Durchschnitt mehr als 55 Stunden in Second Life, wohingegen sie sich je 44 Stunden auf Youtube, 4 Stunden auf StudiVZ, 3 Stunden auf Wer-kennt-wen? und weniger als eine Stunde auf MySpace aufhielten (Quelle: interne Daten Linden Lab und ComScore MediaMatrix, Mai 2009)
Deutsche gehören zu den aktivsten Einwohnern in Second Life. Sie verbrachten dort von März bis Juni 2009 mehr als 11,6 Millionen Stunden und gaben dabei den Gegenwert von 7,4 Millionen Euro in virtueller Währung in so genannten User-to-User-Transactions aus. Die Deutschen nutzen die virtuelle Welt für eine Vielzahl von Möglichkeiten, beispielsweise die Erkundung der virtuellen Städte Berlin, Frankfurt, Koblenz, Köln und München. Dort shoppen sie die neueste virtuelle Mode, besuchen weltberühmte Museen wie die Gemäldegalerie der Alten Meister in Dresden, belegen Kurse an bekannten Universitäten, schließen neue Freundschaften und tanzen die ganze Nacht zu Live-Musik oder entspannen sich ganz einfach in ihren Ferienhäusern an den Ufern des virtuellen Rheins.
Um die große deutsche Community in Second Life zu unterstützen, wurde dort ein neuer Kontinent eröffnet, der auf die Initiative unabhängiger Solution Provider wie YOUin3D.com oder Seminal3D zurückgeht. Der Kontinent Germany in 3D vereint eine Vielzahl deutscher Projekte an einem Ort in Second Life. Er erleichtert den Einwohnern mehr als jemals zuvor, andere deutschsprachige Nutzer zu treffen und an deutschsprachigen Aktivitäten in Second Life teilzuhaben.
“Germany in 3D macht es neuen und alteingesessenen Einwohnern leicht, deutschsprachige Angebote wahrzunehmen und mit der deutschen Community Kontakt aufzunehmen, indem wir ein mannigfaltiges Spektrum außergewöhnlicher deutscher Projekte an einem Ort in Second Life zusammenbringen”, meint Ingo Northoff, General Manager of YOUin3D und Betreiber des virtuellen Berlins in Second Life. “Außerdem erleichtert es diese Initiative deutschen Content-Entwicklern, ihre Angebote der deutschen Community nahezubringen, die richtigen Zielgruppen anzusprechen und neue Nutzer in Second Life zu bringen.”
Zusätzlich zum neuen Germany in 3D-Kontinent startete Linden Lab zusammen mit dem Solution Provider Bokowsky & Layman eine neue Website http://www.secondlife-neu-entdecken.de, um dort interessante deutsche Projekte in Second Life vorzustellen. Einwohner können so leichter deutsche Angebote in der virtuellen Welt entdecken und mit ihnen Kontakt aufnehmen. Außerdem bleiben sie so immer über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.
“Weltweit wachsen virtuelle Welten sehr schnell. Das Beratungshaus Kzero schätzt, dass die Einwohnerzahl der virtuellen Welten im zweiten Quartal diesen Jahres auf knapp 580 Millionen Accounts angestiegen ist. Dies entspricht einem Wachstum von 39 Prozent,” sagt Judy Wade, Vice President International & Strategy bei Linden Lab. “Second Life führt diese wachsende Branche an und die durchschnittliche Zeit, die ein deutscher Nutzer in Second Life verbringt, zeigt, wie faszinierend die Erfahrung der virtuellen Welt tatsächlich ist. Diese hohe Aktivität ist zum Beispiel bei beliebten Social Networking Websites nicht zu finden, da die 3D-Erfahrung wesentlich mehr umfasst. Deutschland ist außerhalb der USA unser aktivster Markt: Deutsche verbringen jeden Monat mehr als 3,5 Millionen Stunden in Second Life. Deswegen gehören auch die deutschen Initiativen zu den beeindruckendsten in Second Life.”
Die junge Berliner virtyou GmbH, seit Anfang 2009 mit dem Aufbau der eigenen, auf OpenSim-Technologie basierenden virtuellen Welt befasst, tritt in eine neue Phase des Wachstums ein:
Während das öffentliche virtyou MainGrid ohne jede Werbung auf mittlerweile mehr als 60 Regionen angewachsen ist, und in dem professionellen Nutzern vorbehaltenen, geschlossenen virtyou MetaGrid die ersten kommerziellen Projekte vor dem erfolgreichen Abschluss stehen, stellt das Unternehmen nun seine Preisstruktur vor – gekoppelt mit einer komfortablen Paypal-Funktionalität.
Mit wenigen Klicks auf der Website http://virtyou.com können Interessierte eigene Inseln auf dem virtyou MainGrid erwerben – für lediglich 55 Euro monatlich (zzgl. Mehrwertsteuer). Die – einmalig anfallende – Einrichtungsgebühr von 250 Euro netto ist noch bis zum 30. September auf nur 180 Euro reduziert!
Verglichen mit Second Life®, dem Marktführer unter den vergleichbaren virtuellen Welten, sind diese Preise ausgesprochen wettbewerbsfähig: sie liegen derzeit bei weniger als einem Viertel der von Linden Labs®, dem Betreiber von Second Life® erhobenen Gebühren.
Natürlich sind die Nutzerzahlen des virtyou MainGrid nicht mit denen von Second Life zu vergleichen – aber wer einmal mit „Megaprims“, der Grundeinheit allen Gestaltens in Second Life und anderen auf OpenSim basierenden virtuellen Welten gebaut hat, dazu 20.000 Prims pro Region verbauen kann, der wird es bald nicht mehr missen wollen – das sagen nicht nur Michael Steinmetz und Rolf Amann, die Gründer der virtyou GmbH, sondern auch die Nutzer, die sich dort zu einer lebendigen, schon internationalen Community zusammen gefunden haben.